The dead cells still count
Webshop

Buy our products online


Search
 
Zurück

PEVIVA-Produkte in der Onkologie

Lungen-, Brust-, Prostata- und Kolonkarzinome sind die häufigsten Formen von bösartigen Tumoren. Alle diese Tumore entstehen aus einfachen epithelialen Zellen und exprimieren das intermediäre Filamentprotein Keratin 18 (K18, Cytokeratin 18 oder CK18). Während der Apoptose wird K18 von Kaspasen an zwei unterschiedlichen Stellen gespalten (siehe Abbildung).


Makrophagen erkennen die apoptotischen Zellen und schließen diese ein. In Tumoren ist die Menge an apoptotischen Zellen jedoch oft stark erhöht, sodass dieses System überlastet wird und Kaspase-Spaltprodukte deshalb in die extrazelluläre Umgebung und den Blutkreislauf gelangen. Bei der Apoptose anderer Zelltypen, beispielsweise Lymphzellen, entstehen keine K18-Spaltprodukte, da diese Zellen kein K18 exprimieren (siehe diese Pop-up-Figur). Kaspase-Spaltprodukte von K18 sind deshalb ein idealer Biomarker für die Erkennung von Apoptose in Blutproben.

 
Der M30 Apoptosense® ELISA erkennt spezifisch die von Tumorzellen stammenden Kaspase-Spaltprodukte von K18. Der M30 Apoptosense® ELISA wurde entwickelt für die gemeinsame Verwendung mit dem M65 EpiDeath® ELISA, welcher die Totalmenge an K18 analysiert. Die Bestimmung des Verhältnisses von K18-Spaltprodukten zu Gesamt-K18 ermöglicht die Bestimmung des Zelltodmechanismus (Apoptose oder Nekrose (Kramer et al., 2004), siehe auch Referenz zur Interpretation der M30/M65-Verhältnisse (englisch)).

Monitoring von Krebsbehandlungen mit K18-Serummarkern

Die meisten klinisch verwendeten Medikamente gegen Krebs induzieren Apoptose. Apoptose ist also ein Resultat der Krebsbehandlung mit neuen therapeutischen Medikamenten in der Onkologie. Die M30 Apoptosense® ELISA- und M65 EpiDeath® ELISA-Tests sind für das Monitoring von Tumorzelltod während der Krebsbehandlung geeignet und einzigartig in dieser Funktion. Effektive Krebsbehandlung induziert Apoptose und erhöht die Menge an Kaspase-Spaltprodukten von K18 und/oder Gesamt-K18 im Blutkreislauf innerhalb von 24 bis 72 Stunden (Kramer et al., 2004; Kramer et al., 2006). Die Erhöhung der K18-Werte in Serum/Plasma ist eine Folge der klinischen Behandlung (Hägg Olofsson et al., 2007).