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M5 und M6 Keratin 18
Antikörper

(Art.-Nr. 10600/10650)

Hintergrund

In eukaryotischen Zellen besteht das Zytoskelett aus drei verschiedenen Typen morphologisch distinkter Filamentstrukturen: Mikrofilamente, intermediäre Filamente (IF) und Mikrotubuli.
Die epithelialen Keratine (IF-Typen I and II) sind phylogenetisch konserviert und sowohl biochemisch wie auch immunologisch eng verwandt. Die Keratine 1-8 bilden die Typ II-Gruppe (53 - 68 kDa, neutrale bis basische Proteinkomponenten), während die Keratine 9 bis 20 die Typ I-Gruppe (40 - 56 kDa, saure Proteine) bilden.

Nach der Freisetzung aus sterbenden Zellen sind Keratine anwendbare Marker für epitheliale Tumore, die sehr distinkt den zellulären Turnover reflektieren. Gewisse Keratine, das wichtigste Beispiel ist hier das Keratin 18, sind Substrate für die letale Kaspase-Aktivierung. Die darauffolgende Freisetzung bestimmter Proteinfragmente geschieht während des apoptotischen Zelltodes. Der klinische Nutzen in der Bestimmung von unterschiedlichen, löslichen Keratine-Proteinfragmenten in Blutproben (z.B. durch die Anwendung des M30 Apoptosense® ELISA oder des M65® ELISA) beruht auf der schnellen und nicht-invasiven Ermittlung der Effizienz des angewendeten Arzneimittels oder der Therapieantwort bei epithelialen Karzinomen. 

  M6 Keratin mAb
(oberes und mittleres Bild)

Gefrorene Sektion von humanem Prostatgewebe zeigt eine auf die Epithelzellen beschränkte Färbung von K18 bei Verwendung von M6 Keratin 18 mAb; Sekundärdetektion mit Anti-Maus IgG ALEXA 488 and nucleäre Gegenfärbung mit DAPI.











M5 Keratin 18 mAb
(unteres Bild)

Sektion von formalinfixiertem und in Paraffin eingebettetem Material von humanem Prostatagewebe zeigt eine auf Epithelzellen beschränkte Färbung von K18 mit M5 Keratin 18 mAb; Sekundärdetektion mit Anti-Maus IgG Biotin, Streptavidin POD and DAB als Substrat.